Gibside
Die Kosten dieses ganzen Spaßes sowie nötige Statistikvorbildung vor Semesterbeginn treiben mich, an diesem Mittwoch nach Hause zu fahren. Davor will ich nach Gibside, wo ich damals alle zwei Wochen einen Tag gearbeitet habe. Die Busverbindung ist besser als früher, ich bin eine Stunde vor Toröffnung da. Aber meine Geschichte lässt mich schon früher rein, und das gratis. Insgesamt fünf Stunden laufe ich bei strahlender Sonne durch das riesige Gelände, ohne ein bekanntes Gesicht zu treffen. Die Allee Richtung Freiheitssäule, die Orangerie umgeben von neuen Anpflanzungen. Die große Halle, dann hoch zum Stall, wo inzwischen keine Freiwilligen mehr wohnen, die sind neben die Büros gezogen. Dafür eine Fotoausstellung der letztjährigen Freiwilligen, beide aus Deutschland, groß auf einem Plakat vertreten. Eine neue Ausstellung nebenan erklärt mir endlich mal alles über Gibside selbst. Dann laufe ich zum achteckigen Teich unter dem Banketthalle. Kaum Gäste an diesem Mittwoch. Durch den Wald weiter hoch zur Freiheitssäule selbst. Wieder runter, an einer Gruppe Freiwilliger mit Handmähern vorbei. Die essen Sandwiches im Gras – schon wieder Mittag. Die Kapelle. Zuletzt ein Blick in den Garten; Lichtjahre weiter als damals, als wir sie ersten Beete legten. Zuletzt ein Tee vor dem Café. Wieder scheint es so natürlich hier zu sein, ich muss mich nicht zwingen, zu gehen.
In Newcastle finde ich vor der Abfahrt endlich gutes Fish & Chips. Beweis: sowas soll nur an billigen Imbissen gekauft werden, und: die Pommes müssen halbweich und voll mit Essig sein. Nachdem auch das endlich wieder erlebt wurde, kann ich mich wieder vom Fastfood verabschieden.
Durham
Auf dem Weg von Newcastle nach York liegt Durham. Dort machte ich einige Stunden Aufenthalt, einige Stunden mehr für die Kathedrale, mit einem weiteren Infoblatt während vorne unter der Ostrosette die Abendmesse gesungen wurde.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen