Dienstag, 26. Mai 2026

Pfingsten & Otto auf Hayling

Das Pfingstwochenende war sehr heiss und ich leide bereits. Aber wir hatten eine sehr gelungene Zeit mit den Kindern. Samstag nachmittag sind wir nach Warnford gefahren, wo man auf einer Wiese neben dem Fluss Meon liegen kann, mit Spielplatz und viel Schatten unter einer Reihe hochgewachsener Pappeln. Ich lief mit den Kindern im flachen Wasser und Otto baute sich und Sebbi Boote aus Baumrinde. Es erinnerte mich an zu Hause, auf einer Wiese am Wasser zu sitzen und Vogelzwitschern zu hoeren. Die Jungs waren danach erledigt, aber froh.

Sonntag fuhren wir, finanzielle Bedenken ignorierend, zum Tag mit Thomas (der kleinen Lokomotive) mit der  Wasserkresse-Traditionseisenbahn in Ropley. Wir waren 2023 da gewesen, sechs Wochen vor Sebbis Geburt. Damals war das der Beginn einer langen Eisenbahnphase fuer Otto und nicht zuletzt mich. Diesmal war v.a. Sebbi begeistert und aufgeregt, den echten Thomas zu treffen. Wir fuhren zweimal mit der alten Bahn, machten ein Picknick auf der Wiese des Bahnhofs und auf dem Spielplatz. Moeglichst im Schatten, denn die Hitze war enorm. In den Waggons faechelten wir den Jungs Luft zu, waehrend ich an die Heizer in der Lokomotive dachte. Wir fuhren gegen 14 Uhr nach Hause und liessen die Kinder den Rest des Tages ausruhen. Naechstes Mal, und vermutlich gibt es ein naechstes Mal, kommen wir am Nachmittag, wenn es weniger warm und voll ist. Aber insgesamt mag ich die Dampfromantik sehr. Ich wuerde das gerne mal allein machen, mit sehr viel Tee und Buechern. Ich ging dieses Mal auch in die Werkstatt, wo man normalerweise bei Restaurationsarbeiten zugucken kann, aber an diesem Tag war sie zu.

Montag hatte ich frei, aber wir hielten den Ball flach, weil Otto mit seiner Aufregung vor dem Uebergabe an seine Grosseltern zu tun hatte. Das merkte ich morgens, als er auf dem Spielplatz Roller fahren wollte, und obsessiv Sachen tat, die ich als emotionale Kontrollrituale kenne. Wir sind aber kurz nach Butser gefahren, was mir jedes Mal gut tut. Sebbi fiel hin, woraufhin beide Kinder ein Eis bekamen. Die Roemer waren da, und Otto lernte mit einigen anderen Kindern roemische Zahlen.

Bald darauf fuhren wir jedoch die Autobahn wieder runter auf die Insel Hayling, wo Ottos Grosseltern und Cousine eingetroffen waren. Dort bleibt er jetzt bis Freitag in einer Feriensiedlung aus mobilen Haeusern, die ganz schon warm werden. Alle drei Kindern waren heiss, rot im Gesicht und sehr aufgeregt aufs das Schwimmbecken. Ich hoffe ausserdem, dass die Grosseltern es durchhalten. Trotz vieler Nachfragen bestanden sie darauf.

Waehrend wir den mueden Sebbi nach Hause brachten, schwamm Otto, wie wir spaeter erfuhren, zum ersten Mal im Meer, weil das Becken bereits zu hatte. Schlafen gingen sie erst um Mitternacht, und wachten um sechs wieder auf. Ellie fuhr am folgenden Tag mit Sebbi zu ihnen und alle verbrachten einige Stunden im Schwimmbecken. Mir wurde berichtet, dass Otto sehr froehlich ist und konzentriert schwamm, waehrend Sebbi begeistert im daneben liegenden Kleinkinderbereich planschte. Ich freue mich wie Bolle, dass beide Kinder gerne im Wasser sind.

Sebbi

faehrt begeistert Laufrad 

hat Angst vor dem Staubsauger, drueckt aber gerne auf den Knopf, der das Kabel einzieht 

Otto 

Donnerstag nachmittag haben wir Ottos juengsten Projektabschluss in der Schule besucht. Sie haben gelernt, was fuer Tier- und Pflanzenarten es gibt und ich staune, welche schwierigen Worte man auf die Sechsjaehrigen loslaesst. Otto freut sich immer ueber die Aufmerksamkeit, will anschliessend aber immer mit nach Hause kommen, weil einige Eltern ihre Kinder gleich mitnehmen.

Seitdem hat Otto Ferien und reagiert darauf wie immer mit sehr gutem Benehmen. Er ist ausgeglichen und froehlich, bemueht sich im Ungang mit uns und vor allem Sebbi. Es zeigt immer, dass er will, aber sonst oft einfach nicht die Kraft zur Impulskontrolle hat.

Er schnappte sich in der Zeit morgens im Bett auch manchmal Buecher und liest relativ leise vor sich hin. Einmal hat er dabei zwei Buecher komplett durchgelesen und mir danach davon erzaehlt.

Und er war tagelang aufgeregt wegen der bevorstehenden Woche mit seinen Grosseltern. Manchmal fragte ich, ob er sich vielleicht doch etwas komisch fuehlt wegen der Veraenderung, aber er sagt nur, dass er sich sehr freut.

Ich bin auch mit Ottos Rechnen zufrieden. Wir haben eine Reihe Mathespiele aus der Schule fast fertig, und ich habe bereits Plaene, was wir danach in unserer Ruhigen Zeit ueben werden. Die war urspruenglich eingefuehrt worden, um Otto die Schlafenszeit zu erleichtern, nachdem Sebbi geboren worden war. Aber wir geniessen es schon lange um ihrer selbst willen, und ich nutze die Zeit um mit Otto Sachen zu lernen und zu ueben. 

Johannes

Es ist schoen und gleichzeitig komisch, mehr Zeit im Hause zu haben. Mein eigenes Schlafzimmer, laengere Abende, ungestoert schlafen. Aber ich vermisse Otto in seinem Bett, wenn ich reinkomme. Gleichzeitig freue ich mich, Sebbi mal meine ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

es tut mir gut, kuerzlich einige Geburtstagkarten verschickt zu haben. Mir ist sogar eingefallen, dass ich zwar keine Paeckchen schicken, aber ja wenigstens Geschenke bestellen kann.

Fuer mich selbst habe ich gebraucht bestellt: eine Schwimmbrille (gegen die Spritzer aus der Schnellschwimmerbahn neben meiner) und eine grosse Kastenbackform (fuer groessere Brote).

Ich gucke mit grosser Freude die kurzen Folgen von "Funkstreife Isar 12"

Sonntag, 17. Mai 2026

Lupinenfahrt

Sonntag haben wir einen unerwartet schoenen Tag auf dem Land verbracht. Die Kinder waren den ganzen Tag draussen gewesen, haben viel Sport gemacht, und ich konnte die Natur im Mai sehen und einige nuetzliche Orte erkunden.

Weil wir erst nicht wusste, wohin, aber einfach auf dem Haus wollten (die Kinder werden sonst schwierig) habe ich entschieden, das Lupinenfeld bei Petersfield zu besuchen. Wie sich rausstellte, bluehten erst wenige Blumen, oder vielleicht gibt es dort weniger als gedacht. Aber die Anfahrt geht durch eine Allee zu einer kleinen Kirche, von der auch Wege in ein geschuetztes Sumpfgebiet fuehren, ueber eine Wiese mit Weissdornbaeumen.

Zum Wandern muss ich da irgendwann allein hinfahren, denn die anderen interessiert es weniger. Wir probierten dann den Spielplatz im nahen Dorf Rogate aus. Der funktionierte sehr gut fuer kleine Kinder, daneben ist ein Fussballfeld und Sportgeraete fuer groessere. Es ist immer gut, Spielplaeze zu kennen und die Kinder einfach laufen zu lassen.

Wir fuetterten die Kinder dann im Cafe des Selbsterntehofs Durleighmarsh, wo wir lange blieben. Die Kinder spielten mit den Autos und Haeuschen, mit denen schon Baby Otto unterwegs gewesen war. Ich gucke dort immer sehnsuechtig auf die Felder mit den Reihen von Beerenbueschen und der Obstplantage.

Zuletzt probierten wir noch einen Spielplatz aus, dieser am Rande von Petersfield, neben einem Komplex mehrerer Sportvereine. Den hatte ich ebenfalls noch nie gesehen und er war besonders attraktiv. Sehr gute Gerueste, fuer verschiedene Altersstufen. Und neben dem riesigen Fussballfeld laeuft ein asphaltierter Weg, auf dem beide Jungs dann Roller bzw. Rad fahren konnten. Einmal konnten sie richtig Gas geben, waehrend ich hinterherlief und irgendwann Snacks verteilte.

Freitag, 15. Mai 2026

Letzten Samstag war ich mit beiden Kindern nacheinande schwimmen. Morgens mit Otto, nachmittags mit Sebbi. Mit einigen extra Schwimmhilfen schwamm er das erste Mal ganz allein und trieb sich mit Tritten vorwaerts. Er kam sogar ziemlich weit und quiekte vor Aufregung. Ich lobte ihn sehr.

Wir kriegen die ersten Probleme mit unserem niegelnagelneuen Bad. Zum Beispiel haben wir uns, natuerlich, keine Gedanken gemacht ueber das genaue Klo-Modell, und jetzt ist es die falsche Form und man kann den Sitz nicht festziehen. Ellie will, wenn sie ehrlich ist, alles nochmal machen. Tausende Pfund, alles fuer die Katz. Weil beim Heimwerken die kleinsten Details riesige Konsequenzen haben. Darum: niemals Heimwerken, und auch niemals Handwerker.

Unser Hausmeister dagegen hat endlich das Ausziehbett repariert. Jetzt kann ich im Bett bleiben, wenn Otto nachts zu mir kommt, und das ist schoen. Ich habe es vermisst, neben ihm zu schlafen.

Mochi geht es besser, aber einige Probleme hat er immer noch, und die Gefahr von noch mehr Tierarztausgaben haengt weiter ueber uns. Im ganzen Haus liegen liegen Koerner vor Katzenstreu. Mich stresst es, so zu leben und nicht mal zu wissen ob es irgendwann besser wird.

Beide Kinder haben einen milden Schnupfen durchlaufen, dem ich bisher entkommen bin.

Sebbi

Ist besessen von Fahrzeugen, einer Fernsehsendung folgend, die zu seiner Zeit schon Otto einige Monate lang im Griff hatte. Erzaehlt seiner Mami sogar im Schlaf davon. Faehrt selbst mit Begeisterung Rad und Roller 

Otto

macht keinen Spagat mehr, aber weiterhin Handstand, ueberall in unserem kleinen Haus

Johannes

Ich habe the Poirot Krimis fuer die Drei Musketiere aufgegeben. Und zwar en francais. Auch mein wunderbares Computerbuch macht Pause, weil ich ein anderes, ebenfalls sehr technisches Buch gefunden habe. Das will ich eigentlich spaeter lesen, aber ein Kapitel musste ich sofort lesen, weil es zu interessant ist.

Vorletzte Woche habe ich ausserdem die Vortragsreihe ueber das fruehmoderne England ausgehoert, und dann die Series uebern den europaeischen Absolutismus begonnen.

Dienstag, 5. Mai 2026

Ein Tag mit Sebbi

Dienstag morgen war Ellie krank, also nahm ich mir den Tag frei und fuhr mit Sebbi ins Blaue. Auf sein Draengen hin fuhren wir zuerst zum Haustierhof Staunton, wo er an sich nur auf dem kleinen Traktor fahren will, aber wir verbrachten trotzdem einige schoene Stunden da, mit Mittagessen und Spieplatz. Besonders schoen ist momentan der Garten vor dem Tropenhaus. Sebbi war begeistert, als ich ihn auf eine Sonnenuhr setzte und er in die Pfeife in meinem Rucksack pusten konnte. Ab und zu rannte ich mit ihm um die Rabatten.

Anschliessend konnte er im Park nebenan soviel Laufrad fahren wie er wollte, und momentan will er das sehr viel. Es war toll, dass er dazu mal eine ganze Wiese hatte, wie ein Sturz nicht wehtut. Wenn doch, dann rettete ihn Papa. Er ist richtig gut, zeigt tolles Gleichgewicht.

Zuletzt hatte ich Lust an einem schoenen Ort ein Stueck Kuchen zu essen. Also fuhren wir am mittleren Nachmittag noch auf den schoenen Spielplatz in Clanfield. Da wurde es bereits etwas kuehler, aber Sebbi fuhr unbeirrt ueber die Wiese, die kleinen Huegel runter und kletterte ueber das Geruest. Ich nehme seine Koerperkontrolle zur Kenntnis, wie er sich beim Klettern mit beiden Haenden festhaelt und Leitern rueckwaerts runtersteigt. Wir hatten eine richtig schoene Zeit dort, und ich genoss noch den Ausblick, als wir uns ganz am Ende auf eine Bank setzten. Auf der Rueckfahrt schlief Sebbi dann sogar ein.

Otto hatte an diesem Tag einen Wandertag in ein Waldstueck auf dem Grossbesitz Goodwood bei Chichester gemacht. Dort lernten sie ueber Wald und Baeume. Zu Hause spielte er den Nachmittag lang mit seiner Mami Karten, was ihm auch gut tat.

Montag, 4. Mai 2026

Maifeier

Zum Maifeiertag (dieses Jahr Montag den 4. Mai) fuhren wir, wie schon die zwei Vorjahre, nach Little Woodham, dem Museumsdorf a la 1640 in Gosport.

Wir kochten ein Picknick vor und packten mit Glueck; das Wetter erlaubte leichte Kleidung. Das Dorf war wieder voll, aber es ist alles so viel einfacher, wenn kein Kind mehr getragen werden oder schlafen braucht. Die beiden Jungs liefen interessiert von Haus zu Haus. Mit Sebbi passte ich den Umzug ab, als alle Darsteller mit Musik zum Maibaum vor der Schmiede zogen. Besonders gut die als Maus und Wildschwein verkleideten Leute.

Ellie war mit den Kindern im Publikum, als die Morristaenzer und Musiker auftraten; ich guckte von weiter hinten zu. Ich nutzte auch einige Momente, mal in Ruhe allein mit den Leuten in den einzelnen Haeusern zu sprechen.

Fuer die Kinder war am wichtigsten der Tanz um den Maibaum. Die ersten Runden waren zu voll, aber wir stellten sicher, dass wir in der zweiten Haelfte auf unsere Kosten kamen. Sebbi hatte nach einem Mal genug, aber Otto machte mit so oft er konnte. Ich nehme zur Kenntnis, dass ihm tanzen richtig Spass macht. Eine Frau sprach mich auf sein Selbstbewusstsein an; mit dem Lautisten besprach ich Volkslieder und seine neun Jahre in Niedersachsen.

Zwischendurch bekamen die Kinder zu Essen und spaeter auch ein Eis. Ich probierte die Holzwerkbank aus, Sebbi pruefte, ob die Spindel am Spinnrad so spitz ist wie bei Dornroeschen, Otto war wie ich angewidert von den Einzelheiten der medizinischen Geraete.

Besonder schoen wurde es am spaeteren Nachmittag, als weniger Leute da waren, die Darsteller ihre eigenes Ding machten und die Kinder zwischen den Baeumen spielten. Ich tauschte mich mit einer Gaertnerin aus und nahm einen Eichensproessling mit. Ich lernte auch viel ueber Wildpflanzen und Kraeuer; Otto ist daran auch sehr interessiert und am naechsten Tag machten wir einen Salat mit Knoblauchrauke.

Es war ein richtig schoener Tag mit viel Zeit draussen fuer die Kinder und mich. Mir hat das alles sehr gut getan. 

Freitag, 1. Mai 2026

Katzenjammer

In letzter Zeit hatten wir mit Mochis Gesundheit zu kaempfen. Er pullerte aufgrund einer Urintraktentzuendung ueberall hin. Als auch noch Urinsteine gefunden wurden, wurde er Donnerstag operiert. Danach wurde es mit dem Pullern ganz schlimm. Bevor wir ihn in die Kueche sperrten hatte er ein Schlafzimmer und den Dachboden. Stundenlanges Schrubben per Hand brachte nichts; Sonntag brachte Andrew seinen Teppichreiniger.

Mich hat das alles sehr gestresst. Es ging mir einige Tage ziemlich schlecht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mir selbst mehr als Mochi leid tat. Ich hatte das Gefuehl, die ohnehin schwierige Kontrolle ueber das Haus ganz zu verlieren. Sich im eigenen Haus nicht wohl zu fuehlen und die Haelfte der ohnehin kleinen Flaeche unterbewusst zu vermeiden ist keine schoenes Gefuehl. Besonders, wenn man dafuer soviel bezahlt. Nicht zuletzt finanziell ist es, trotz voller Versicherungszahlung, ein Problem. Kein kritisches, aber soviel Muehe wird innerhalb weniger Tage zunichte. Ich hatte das Gefuehl, trotz vieler Muehe und Entsagung eher weiter zurueck zu fallen.

Samstag morgen guckte Sebbi mit mir bei Ottos Schwimmunterricht zu, waehrend Ellie zur Nachkontrolle beim Tierarzt war. Sie kam mit schlechte Nachrichten zurueck; der Heilungsprozess verlief schlechter als erwartet und niemand wusste, wieviel wir noch bezahlen muessen.

Sonntag mussten wir dann mal Naegel mit Koepfen machen: statt eines schoenen Ausflugs habe ich mit Andrew den Teppich gereinigt, das Haus halbwegs geraeumt und ich fuhr zur Muellkippe. Ellie war fast den ganzen Tag mit den Kindern draussen in der Sonne. Hat ihr zum Glueck Spass gemacht; ich hatte sofort wieder Sorgen, sie alleine zu lassen. Abends machte Mochi einen besseren Eindruck, was sich dann Montag und Donnerstag bei Nachkontrollen bestaetigte. Diese Krise ist also wohl erstmal vorbei; das Haus ist halbwegs bewohnbar, und ich zaehle jetzt, wieviel uns der Spass insgesamt gekostet hat.

Sebbi

ist von seinem Roller jetzt auf sein kleines Laufrad umgestiegen. Auch damit kann er viel besser umgehen als erwartet.

zeigt das erste Mal Anzeichen, dass er nicht mehr in die Kita will. Meckert morgens meistens rum, wo er frueher mit Freude und ohne Ueberzeugungsarbeit losgelaufen ist. Nichtmal die Umspannwerke und Verkehrsschilder auf dem Weg spornen ihn an. Sogar bei Otto ging das damals spaeter los. Ich hoffe wirklich, dass uns jetzt nicht ueber ein Jahr davon bevorsteht. 

Otto

ist ueber Sebbi wieder auf seinen Roller gekommen. Beide Kinder sind jetzt oft zusammen auf Raedern unterwegs, was sehr schoen zu sehen ist.

Das Buch "Michel aus Loenneberga" ist angekommen. Otto mochte es sobald ihm der Gedanke kam, dass Michel an sich sehr bottisch ist. Es wurde aber vom Spielebuch verdraengt, dass aus Rostock zu seinem Geburtstag kam. Ich habe das neulich endlich angefangen und es ist ein grosser Hit. Wir spielen jetzt die dritte Route; Otto ist mit Inbrunst dabei, und fuer mich ist es das erste richtige Abenteuerspiel, zu denen ich ihn ja immer fuehren wollte.

Ottos aktuelles Schulprojekt sind Baeume: ihr Aufbau, Laub- und Nadelbaeume, einige Tierarten. Ich mag diese Projektarbeit; besonders, wie damit verschiedene Faecher bearbeitet werden. Unsere Hausaufgaben sind eine Wanderung im Wald und Fotos verschiedener Baeume und ihrere Bestandteile. Gibt schlimmeres.

das macht Otto dieses Semester nach der Schule:

Montag: kommt 15:15 nach Hause, geht 16:45 - 17:45 zum Karate

Dienstag - 15:15 nach Hause

Mittwoch - mittags Ukulele, bis 16:15 Hort

Donnerstag - Hockey bis 16:15

Freitag - Tennis bis 16:15

Johannes

ich habe gemerkt, dass ich nachmittags, wenn mein Kreislauf und damit meine Stimmung sackt, immer die Jungs vermisse.

Ich naehere mich dem Ende des Buchs ueber Computer, wenn ich auch alle praktischen Uebungen ignoriere, die ich sehr gerne machen wuerde. Wenn ich zu muede bin, lese ich Poirot.