Letzten Samstag sind wir auf den schoenen Spielplatz in Titchfield nahe meines alten Bueros gefahren. Verdammt matschig, aber die Kinder waren mehrere Stunden draussen, waehrend sie an den meisten anderen Tagen aufgrund des Wetters im Haus bleiben. Fuer Ellie und mich v.a. langweilig.
Sonntag baute ich fuenf Stunden eine Kommode zusammen. Macht tatsaechlich einen Unterschied: da kommt jetzt alles rein was hier rumliegt, man braucht es nicht mehr sehen, hat die Illusion von Ordnung und kann neuen Kram kaufen.
Sebbi
ist ein wirklich grosser Junge:
* hat die Windeln voellig abgesetzt. Sogar nachts traegt er keine mehr. Die restlichen wurden der Kita gespendet.
* macht weder zu Hause noch in der Kita Mittagschlaf. Dadurch ist er abends frueh muede und schlaeft auch schnell ein. Das gibt mir wiederum ungewohnt viel Zeit am Ende des Tages.
* erzaehlt immer noch, dass er schwimmen war.
Aus der Kita: "Sebbi hoerte einen Freund weinen und kam sofort und sang ihm ein deutsches Lied vor, was den Freund beruhigte. So was liebes Sebbi, gut gemacht!"
Otto
Das Schwimmbad ist leider gerade kaputt, aber Sonntag morgen probierte er das woechentliche Kinder-Joggen im Park. Zwei Kilometer; er zeigte wenig Ausdauer. Aber mit woechentlicher Wiederholung kommt das vielleicht. Er ist weiterhin sehr sportbegeistert und das werden wir nutzen solange es anhaelt.
Johannes
Ich habe mit Ellie gesprochen, dass auch ich Zeit fuer Sport brauche und welche Arbeiten dafuer liegen bleiben muessen. Ich merke seit einiger Zeit, dass mein Herz mehr pocht als noetig, wenn ich nur die Treppe hochlaufe. Ohne Zweifel eine Konsequenz auf fast sechs Jahre im Haus. Sonntag abends fuhr ich eine Stunde Rad und das tat tatsaechlich gut. Mit Otto machte ich abends Liegestuetze und Rumpfbeuge und will das fortfuhren, fuer unser beider Wohl.
Ich lese und uebe abends relativ konzentriert. Ich wiederhole einige Kapitel meines Linux-Buchs und wende es an. Stellte sich natuerlich raus, dass die erste Lektuere auf praktischer Ebene fast wirkungslos war. Man muss eben anwenden. Inzwischen verstehe ich viel besser, wie ein lokales Netzwerk funktioniert, wie SSH funktioniert, und einmal habe ich mich in einen alten Router eingewaehlt. Ich habe mir auch private Konten in zwei Cloud Anbietern angelegt um dort einiges praktisches zu ueben. Sobald ich kann will ich ein neues Lehrbuch aus dem gleichen Verlag anfangen, wie Computer funktionieren.
Nebenher schmoekere ich in einem Edgar Wallace von 1917 und in Ellies antiquarischem Buch ueber Hampshire.


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