Sonntag, 1. Februar 2026

Ich habe mich kuerzlich verhoben (mit Sebbi) und die Schulter kaputt gemacht. Das tut richtig weh. Ich bin einmal zur Massage und habe mir Uebungen geben lassen. Es ermuedet mich sehr. Koerperlich wegen den Schmerzen, und geistig mache ich mir Sorgen, dass das nur der Anfang ist so wie damals mit dem Ischias. Und das man alt wird und vielleicht nie wieder einen richtig funktionierend Koerper haben wird.

Die Uebungen helfen, der Schmerz laesst langsam nach bzw. wandert zwischen Schulter und Arm. Ich schlafe dadurch aber schlecht, gerade wenn ich es am meisten brauche. Dazu reissen die Erkaeltungen nicht ab. Einen Tag musste ich krank machen und im Bett bleiben.

Das Bad wird weiter gebaut und wir haben eine Routine entwickelt, mit der wir keine alternative Wohnung brauchen. Letztes Wochenende haben wir uns trotzdem eine Nacht im Nachhaltigkeits Zentrum gegoennt. Groesstenteils einer Dusche wegen, die wir natuerlich auch billiger haetten haben koennen, aber irgendwie hatten wir Lust drauf. Die Kinder v.a. auf das Fruehstueck, und ich hatte noch die Illusion, abends etwas im Fruehstuecksraum zu lesen, wenn sie schliefen. Aber in der Praxis kollabierte ich selbst um die Zeit, und bekam endlich mal eine lange Nacht - schlief allerdings sehr schlecht. Die Schmerzen in Ruecken und Arm, und die ewigen Erkaeltungen (ich bin ueberzeugt ich habe gerade zwei davon).

Wir waren die einzigen Gaeste; man hatte das Haus extra fuer uns aufgemacht und Lebensmittel gekauft. Das Fruehstueck war tatsaechlich schoen, wenn auch nicht entspannend. Die Kinder haben es sichtlich genossen. Danach spielten wir im nassen Wald und in Pfuetzen, dabei fuehle ich mich immer als ein guter Vater. Otto hat aus Kalkstein Farbe gemacht und Sebbi spielte mit einem Rohr Laubblaeser. Ich wuenschte nur, Sebbi koennte zur Waldschule gehen so wie damals Otto an den Mittwoch Vormittagen.







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