Am Morgen des zweiten Tages war es auch sonnig und ich bemerkte, dass
es trotz der langen Anfahrt doch schön ist, morgens am Busbahnhof zu
warten. Der liegt nämlich gleich am Hafen, am Wasser. Man sieht die
Fähren pendeln, die alle sieben Minuten Pendler von der anderen
Hafenseite ausspucken. Daneben liegt das große Panzersegelschiff HMS
Warrior, eins von vier historischen Schiffen vor Ort, und ab und zu
schreit eine Möwe. Der zweite Tag war schon viel besser, wenn auch
weiter nicht direkt...aufregend. Auf der Arbeit bekam ich
Internetzugang - und habe die ersten Aufgaben bekommen! Noch brauche
ich Ewigkeiten, obwohl hier weder Internet noch Fernsehen zum Spaß
verfügbar sind. Vielleicht war mein Versagen im Studium doch nicht
nur Faulheit und Ablenkung?! Noch mehr als gestern fällt mir die Informalität
auf. Leute sind schlecht rasiert, die nicht viel älter als ich
aussehende Chefin trägt am liebsten kurze Hose und das Kapuzenshirt
rutscht von der Schulter.
| Die HMS Warrior im Hafen neben dem Busbahnhof. |
| Und so sieht das ganze bei Ebbe aus. |
| Die Hafenfähre legt nach der Überfahrt vom Westufer an. |
| Die morgendlichen Pendler vom Westufer gehen von Bord. Zu Stoßzeiten fährt die Fähre alle siebeneinhalb Minuten. |
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