Samstag fanden wir im Umweltzentrum keine Pflaumen aber dafür besonders gute Äpfel, Kräuter, jede Menge Haselnüsse und sogar ein paar Birnen. Mir hat dieser bewölkte Nachmittag sehr gut getan. Wir waren lange im Wald unterwegs, am Ende noch in der Ecke, wo Otto früher seine Waldschule hatte. Die Kinder hätten da lange gespielt und ich wünschte, ich hätte ihnen die Zeit geben können.
Sonntag war Sebbi verschnupft und wir gaben den Jungs etwas Radfahren und ein Cafe. Abends habe ich mit Otto unsere erste richtige, gemeinsame Radtour gemacht. Am Meer entlang Richtung zur Fähre nach Hayling, zu einer kürzlich von mir entdeckten Seebrücke, und dann spielten wir in einem Cafe im Abendlicht Love Letter. Otto blüht immer auf, wenn er das Gefühl hat, etwas erwachsenes zu machen und alle Aufmerksamkeit ganz auf ihm ruht. Ich freue mich aber auch sehr, hatte das schon lange geplant und es ist ein weiterer Schritt hin zu größerer Aktionsfreiheit mit Kindern.
Sebbi
spricht wieder grammatisch sehr gutes Deutsch. Letztens verließen wir gerade das Haus, da sagte er "Ich halte Deine Hand". Am nächsten Tag arbeiteten wir in der Küche und er sagte "Ich helfe Dir!" .
Otto
mag die Kinder von Bullerbü soweit.
hat kürzlich von einem extrem seltenen Spielzeug Auto gehört, von dem es nur eins gibt. Das findet er unglaublich spannend und will in jeden Wohltätigkeitsladen, weil es ja da sein könnte.
Johannes
mein erster Versuch mit Roggensauerteig scheiterte, aber nicht kläglich: ich machte noch Fladenbrote draus, und wenigstens der Geschmack stimmte. Dafür machten Otto und ich ausgezeichnete Pflaumenmarmelade.
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