Gelernt habe ich das auf einer weiteren Wanderung ins Blaue, an einem sonnigen Samstag. Ganz in der Nähe der Jurte ist ein Waldstück, wie ich letztens erfuhr, lokal direkt als Hasenglöckchen-Wald bekannt. Wir hatten einen wirklich schönen Tag, schon beim Anmarsch über Felder war Ellie an ihre Heimat Kent erinnert und ich holte die Sonnencreme raus. Der Wald war wirklich übervoll mit Blumen, man sah es schon von weitem zwischen den Bäumen hervorleuchten. Es ist nicht groß, aber von Freiwilligen schön in Schuss gehalten und am anderen Ende kamen wir an einem Rapsfeld raus. Ganz ungewöhnlich, so richtig an Bepflanzungen ranzukommen. Das liegt daran, dass die Besitzerfamilie es freiwillig zugänglich gemacht hat. Sie führt auch die Instandhaltung.
Wo wir schon in der Nähe waren, sind wir noch ins Umweltzentrum gefahren. Ich habe mich über meine neuen Landkarten gefreut, mit denen ichmich jetzt nicht mehr verlaufen werde. Ellie will ein Buch über englische Blumen. So werden wir beide alt.
Ich hatte bezüglich Burg Arundel vergessen zu erwähnen, dass wir dort einen seltenen direkten Blick auf die Klassengesellschaft in England bekamen. Einmal ist das der unglaubliche Reichtum der Besitzer, die da durchaus noch wohnen, auch einen guten Teil der Burg unzugänglich behalten und die Touristen nur reinlassen um die Gebäude zu erhalten. Wie einer der Bediensteten hilfsbereit betonte, sind einige der Zimmer größer als mancher Leute Häuser. Und das heißt im Land der Hausbesitzer einiges. Die Ordner waren alle ganz beeindruckt von ihrem Adel, und sahen selbst alle ziemlich gut situiert aus. Solche Ehrerbietung habe ich auch hier erst zum ersten Mal gesehen.
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| Abends nach langer Wanderung. |






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