Mittwoch, 7. Oktober 2026

Otto hat kürzlich die Tanzhobbys seiner Eltern kennen gelernt. Am letzten Freitag kam er mit mir zum Tango. Er hatte das mal sehen und ich es ihm zeigen wollen. Ich glaube nämlich, seine Emotionalität könnte ihn zum Tanzen und / oder Singen begeistern, so wie es mir ergangen war. Vor allem wollte Otto natürlich abends lange aufbleiben wollen. Er war dann auch extrem aufgeregt, als wir im Dunkeln (und noch besser, nachdem Sebbi ins Bett musste) mit dem Bus fuhren. Wie erwartet spielte er am Ende lieber Pokemon auf meinem Telefon, aber er zeigte durchaus Interesse am Tanzen; ich zeigte ihm ein paar Schritte und er sah mich später etwas tanzen. Die Leute waren natürlich begeistert den Grund zu sehen, weshalb ich seit sechs Jahren nicht mehr wirklich komme.

Samstag fuhren wir dann alle zu einem Auftritt von Ellie. Das fand in einem kleinen Ort knapp 40 Minuten mit dem Auto von hier statt. Während dort aufbauen half, fuhr ich mit den Kindern auf einen Spielplatz und essen. Zwischendurch klagte Otto, dass sein Fuß juckt, ganz ganz furcthbar, und es hört erst auf, als wir nach Abbruch des Spielplatzes gerade auf einen Apothekter warteten. Ellies Veranstaltung war dann ganz toll. Sie hatte vier Auftritte; ihr Solo war das beste, was ich von ihr gesehen habe. Und auch Otto war begeistert - er guckte viel mehr zu als ich gedacht hatte, während Sebbi draußen mit mir spielte.

Sonntag fuhren wir zu viert zum Dell, wo ein neuer Waldpfad eröffnet wurde. Mit einigen guten Spielstationen für Kinder, die das anfängliche Quengeln schnell überwunden. Auf dem Weg dahin hatten wir ein Picknick gemacht und dabei ungenießbare Birnen und frühe Walnüsse gesammelt, wozu später ungenießbare Maiskolben kamen, aber das wichtigste ist, die Kinder sehen wo das herkommt und was man damit machen kann, oder eben nicht.

Beide Kinder haben jetzt Lichter an ihren Fahrrädern und wir fahren viel zusammen. Zur Kita, zum Laden. Für die Jungs ist es weiter aufregend.

Sebbi

macht jetzt auch immer eine Ruhige Zeit bevor er schlafen geht. Wir spielen etwas und ich versuche, ihm etwas beizubringen. Aber vor allem wollen beide Kinder Kerzen anhaben.
sprüht vor Freude und Glück.  

Otto

bekam eine Uhr mit beschrifteten Zeigern zum Lernen in sein Zimmer gehängt. Die tickt nachts ganz schön laut, aber irgendwie finden wir das beide beruhigend. Er sieht sie eigentlich nur morgens und abends, und dann nur, wenn das Licht an ist. Aber er zeigt genug Interesse, sie lesen zu wollen.

ich konnte Otto letztens ein paar Mal in der Schule beobachten, und sein Verhalten wirkte rücksichtsvoll und hilfsbereit. Es ist schwierig, daran zu denken, dass er auch nur ein kleines Kind ist und vor allen Dingen Unterstützung braucht. 

Johannes

ich lese schnell durch den Scarlet Pimpernel, und habe auch mit Freude den Film von 1934 geguckt.