Nachdem der Flug nach Deutschland nicht stattfand, hatte ich immer noch ein langes Wochenende, denn die genommenen Urlaubstage behielt ich bei. Ellie gab sich große Mühe mich zu trösten. Zum Glück können wir inzwischen immer besser Ausflüge machen. Otto schläft tagsüber zunehmend nur noch zweimal, wodurch wir längere Zeitfenster haben. Samstag sind wir bei Nieselregen nach Emsworth gefahren, einem kleinen Ort, der unspektakulär aber recht nett am Wasser gelegen ist. Für Otto gibt es dort besonders viele Enten und Möwen zu sehen, die er sehr aufregenend findet. Am Tag darauf fuhren wir an den Kanal in Chichester, einem unserer Lieblingsorte, wo wir auch zukünftige Besuche auf jeden Fall mit hinnehmen wollen. Für Kinder ist er besonders gut geeignet, mit seinem einfacher Fußweg, den vielen Enten und Booten. An diesem Tag schien die Sonne und der Sturm verfing sich in den hohen Bäumen, sodass wir einen wunderschönen Spaziergang genossen, mit Entenfutter und Otto war begeistert, die Umrisse kahler Äste über sich gegen den blauen Himmel zu sehen. Die Vision einer möglichen Zukunft.
Otto arbeitet hart am Krabbeln. Ich stelle auch fest, dass wir auf die erste Art und Weise kommunizieren können. Er versteht zum Beispiel, wenn ich es ihm nachmache, beim Frühstück mit dem Arm auf den Tisch zu klopfen, und er macht es mir nach. Aus irgendeinem Grund mag er im Moment besonders das Lied Alle meine Entchen. Er erkennt sich selbst im Spiegel. Und er wiegt 12,5 kg.
Mittwoch abend dann stellten wir mit Schrecken fest: er hat wieder einen Schnupfen. Schock, Horror, schlaflose Nächte.
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| der kranke Otto warm angezogen im Garten |
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| Sturm in Southsea |




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