Ich habe gelernt: Reisen ist an Werktagen viel einfacher. Hin- und Rückreise nach Deutschland gingen außergewöhnlich glatt. Diesmal schien die Reise diesmal merkwürdig lang, und England im ersten Moment merkwürdig fremd. Unser Haus roch sogar... englisch. Hat mich an die Häuser erinnert, in denen ich mit 16 in Brighton gewohnt hatte. Zum Glück hatte ich einen Koffer dabei gehabt, denn ich brachte einen ganzen Stapel Geschenke mit für Ellie, und drei Alben mit Fotos von mir.
Ich bin gleich am nächsten Tag arbeiten gegangen und habe auch eine Menge zu tun, das meiste davon sehr angenehm. Am 7. Februar spreche ich für eine Beförderung vor und mehrere meiner Ideen haben großen Zuspruch erhalten.
Im Chor bereiten wir Janaceks Vaterunser, Karl Jenkins Messe "Der bewaffnete Mann" und Leonard Bernsteins Chichester-Psalme vor. Bernstein hatte ich bisher nur mit Musicals verbunden, aber offenbar hat er 1963 ziemlich anspruchsvolle Musik für die Kathedrale in Chichester geschrieben. Ellie ist nicht mehr im Chor, weil sie am gleichen Abend Bauchtanz hat. Früher ist sie nach dem Chor schnell zur zweiten Tanzstunde gegangen, jetzt will sie doch lieber den ganzen Abend da mitmachen. Dafür singt sie seit Kurzem in einer Folk-Gruppe mit. Und ich bereite mich seit Jahresbeginn auf die nächste Tangoshow vor. Diesmal bereits im Juni, aber offensichtlich in einem neuen Format, dass nicht so lange Vorbereitung braucht. Sagt der Lehrer.
Als nächstes fahren wir dieses Wochenende zum Sternwarte in Greenwich. Das hatte mir Ellie zu Weihnachten geschenkt. Langsam spürt man auch den Frühling und ich denke an die ersten Ausflüge. Dabei habe ich gesehen, dass der Freundeskreis der Hubertuskapelle sich inzwischen eine eigene Internetseite zugelegt hat und darauf ein ganz tolles Rundum-Bild zur Verfügung stellt.
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