Ottos erstes Schuljahr ist vorbei. Jetzt sechs Wochen Ferien. Kaum zu glauben, dass er noch bis Ende August letzten Jahres in die Kita ging. Vollkommen absurd. Das ist kaum ein jahr her und wirkt wie ein anderes Leben. Die Schule hat ihm wirkloch gut getan. Was haben wir uns damals um ihn gesorgt.
Und Sebbi kommte damals gerade so laufen. Jetzt spricht er richtig. Aber anders als Otto damals macht er noch gut Mittagschlaf. Otto hat den ganzen Babyquatsch so schnell abgelegt wie er irgend konnte.
Montag und Dienstag hat Ellie die ganzen Ferien hindurch beide Kinder und tut was sie kann. Sie hat sich auch Mittwoch bis Freitag der ersten Ferienwoche frei genommen und war mit Otto Keramik malen und in der Spielhalle. Jetzt bin ich drei Tage lang dran. Otto strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus; so gut ihm die Schule gefaellt, freut er sich doch zu Hause zu bleiben und seine Eltern zu haben, zumal oft alleine fuer sich.
Letzten Sonntag waren wir wieder auf dem Spieplatz in Clanfield. Je oefter wir hinfahren, desto mehr gefaellt er uns. Die Kinder haben soviel Platz, und alles ist Gras. Sie rennen in der Sonne und machen Sport. Otto begeistert sich jetzt fuers Fussball spielen. Ellie und ich sagen immer, haetten wir nur soviel Platz vor der Haustuer.
Sebbi
sagt letztens haeufig: "Ich bin kein Baby". Faellt uns aber schwer, ihn nicht so zu nennen.
Otto
ich lese ihm weiter mit grossem Erfolg Harry Potter vor. Ich selbst habe das Buch auch schon wieder ausgelesen.
Montag und Dienstag nehme ich Otto in der Mittagspause ans Meer. Oft bade ich kurz, dann spielt Otto auf dem Spielplatz des Cafes. Gleiches machen wir Freitag abend, wenn Ellie tanzen faehrt. Beide Kindern moegen das, und ich auch, denn im Sommer gibt es keinen schoeneren Ort. Letztens lief Sebbi nur mit einer Windel durchs Wasser. Stunden koennte man bleiben, muessten sie nicht schlafen.
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| Auf Ottos Finger: ein Marienkaefer |

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