Dienstag, 25. Juni 2019

Canterbury

Am Wochenende nach Warschau waren wir wieder in Canterbury zum Geburtstag von Ellies Schwester, Amber. Das Wetter war zum ersten Mal dieses Jahr richtig schön und es war wieder eine Freude, morgens vor dem Haus über die Felder zu blicken, und durch die Stadt zu laufen.
Samstag haben wir eine richtig schöne Wanderung um das Dorf Lympne gemacht. Das liegt auf einer Hügelkette über der Küste von Kent, von wo man ganz klar die französische Küste ausmachen kann. Ein Schloss und eine alte Kirche ist auch da, wo bei Kaiserwetter geheiratet wurde. Dann ging es den Hügelkamm entlang und später einen Weg den Hügel runter, der einen Zoo in zwei Teile schneidet. Dadurch konnten wir jede Menge exotische Tiere beobachten, die dort frei im Gelände laufen können, insbesondere Giraffen. Unten ging es einen Kanal entlang, bevor wir wieder ins Dorf aufstiegen. Anschließend sind wir noch in die Stadt Folkestone gefahren, um zu prüfen, ob sie sich ähnlich wie Hastings vom Loch aus Ellies Kindheitserinnerungen zu etwas schickeren entwickelt hat. Früher hat dort ihr Opa Seeschnecken als Delikatesse gekauft, heute ist tatsächlich alles etwas schicker. Man sieht aber immer noch, wie so eine Stadt in den achtzigern und neunzigern gebeutelt worden ist.
Sonntag stieß die Mutter der Mädchen zu uns und wir sind in die Stadt gegangen, haben aber nichts weiter gemacht. Dafür hatte ich Zeit, vor dem Haus etwas zu mikroskopieren.

Blick vom Hügel bei Lympne aufs Meer und Richtung Frankreich



Der Kanal


Kirche von Lympne. Direkt dahinter haben wir ein Picknick mit fantastischer Aussicht gemacht

Schloss Lympne von unten

Die Nadeln eines Brennnesselblatts.

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