Montag war die jährliche Lagerfeuernacht, auch Guy Fawkes Nacht genannt. Das geht auf einen vereitelten Anschlag auf das Parlament und König 1604 zurück. Traditionell werden dabei Umzüge mit Fackeln gemacht und Strohbildnisse des Papstes verbrannt, wobei heutzutage zunehmend einfach Feuerwerk gemacht wird. Dafür wird ja Silvester praktisch nichts gemacht. Meistens geht das an mir vorbei, aber unversehens fuhr ich Montag abend noch kurz zum Strand und war unvermutet angetan vom Feuerwerk entlang des Wassers in Portsmouth und an Stränden über dem Wasser. Nebel und Rauch zog langsam unter den Laternen vorbei, eine große Gruppe Familien ließ ihre Kinder sicher Feuerwerk auf den Kieseln abbrennen. Mir war ganz gemütlich das alles allein im Dunkeln zu beobachten während hinter mir die Brandung rauschte. Ein bisschen wie Silvester in Warnemünde. Zu Hause habe ich noch etwas Feuerwerk aus dem Dachfenster geguckt.
Die letzten Wochen sind überhaupt viel gemütlich. Ich hatte viele Abende frei, konnte Musik machen. Unter anderem habe ich das Weihnachtsoratorium rausgeholt und studiere weitere Choräle ein.
Und apropos Rostock: auch auf der Arbeit macht es mir derzeit Spaß. Man lässt mich endlich mal programmieren. Und nebenbei arbeite ich wieder mit dem Max-Planck Institut Rostock.
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