Samstag vor allem mit Otto verbracht. Schwimmen, dann einkaufen, waehrend Ellie mit Sebbi Freunde traf und dann schlafen ging, bevor wir nach Hause kamen. War etwas schade, Sebbi nicht zu sehen, aber: mit Otto konnte ich konsequent Aufgaben erledigen. Was mir ein Gefuehl von Fortschritt gibt und sich sofort auf mein Wohlbefinden auswirkt. Das zweite Fruehstueck nach dem Schwimmen half mir auch: ich hielt viel besser durch als an normalen Samstagen. Otto ging es auch gut, der war froehlich und hat mitgemacht. Das hat sich das ganze Wochenende fortgesetzt; ihm ging es richtig gut. Er spielt in letzter Zeit auch schoen mit Sebbi. Vielleicht tut ihm der ganze Sport gut, den er momentan macht.
Als Ellie und Sebbi dann aufstanden, gingen wir zur viert zum Cafe am Meer. Sebbi wollte seinen Roller mitnehmen, und ich hatte schon lange mit ihm ueben wollen. Tut mir naemlich leid, dass ich ihm nicht meine ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen lassen kann so wie damals Otto. Aber diesmal lief er dann bald lieber, und ich musste den Roller tragen. Dafuer sammelten Otto und ich auf dem Rueckweg Aepfel vom Baum hinter unserem Hausarzt.
Nur Ellie sehe ich den ganzen Tag lang nur im Vorbeigehen.
Sonntag trafen wir uns im Wasservogelpark Arundel mit Ellies Mutter und Mann. Das hatten wir vor drei Jahren schon einmal gemacht. Ich glaube damals hat ein zweijaehriger Otto das erste Mal Eis gesehen. Dieses Mal konnten wir ein Picknick machen und wir sahen Pelikane und Kueken unter einer Brutlampe, und eine Ente watschelte zu den Kindern auf den Weg.
Die Jungs haben richtig gut durchgehalten. Sogar Sebbi, der seinen Mittagschlaf verpasste, wollte auch am Ende noch selbst laufen.
Sie spielten auf dem Spielplatz so schoen zusammen, das es fuer mich richtig stressfrei war, waehrend Ellie mit ihrer Mutter sprechen konnte.
Es war ein schoener Herbstag am Fluss Arun, wenn auch ohne Sonne. Die grossen Baeume auf der Anhoehe daneben waren toll und mir ist nie aufgefallen, wieviele Apfelbaeume an den Strassen stehen. Im Vogelpark pflueckten wir letzte Brombeeren. Die Strohdaecher der Huetten ragten aus dem Schilf der Flussmarsch mit vielen kleinen Wasserwegen hervor und gaben mir ein richtiges praehistorisches Gefuehl.
Beiden Kindern geht es momentan sehr gut.
Sebbi
kommt bald in die naechsthoehere Kitagruppe. Seine derzeitige Betreuerin hat darueber sogar einige Traenen vergossen, weil er so ein angenehmes Kind ist. Urspruenglich sollte er erst in einem Monat wechseln, aber nachdem einem Probetag zur Eingewoehnung ist es schwierig ihn wieder zurueckzuholen.
Otto
ich habe das Gefuehl, dass seine vielen Sport AGs ihm eher gut tun als dass sie ihn erschoepfen. Er demonstriert derzeit besonders gern sein Karate.
Wir gucken abends weiter Pippi Langstrumpf, aber seit kurzem auch das alte Computerspiel Anno 1604 aus meiner eigenen Kindheit. Im Bett lese ich ihm weiter Enid Blytons Kinder vom Kirschbaumhof vor. Wir haben die erste Haelfte durch, scheinbar wird das tatsaechlich das erste laengere Buch, dass wir ihm vorlesen.




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen