Donnerstag frueh fuhren Mutti und Rieke ab und ich stellte morgens um 4
sicher, dass ihr Taxi tatsaechlich kam. Ich habe mit Otto dann eine
lange und sehr schoene Tour gemacht. Zuerst fuhren wir zum Fort Nelson
auf dem Huegel ueber Portsmouth, wo das Militaergeschichtsmuseum die
ganzen Ferien lang einen Ertuechtigungskurs fuer Kinder anbietet. Da ist
Otto tatsaechlich viermal durchgerobbt und hat sich ganz gut
geschlagen. Ich musste durch Gespraeche zum Thema Kanonen und Granaten
balancieren. Dafuer hat Otto jetzt verstanden, wie er sein Fernglas richtig benutzt.
Zum Mittag fuhren wir zum Pub am Fluss Meon in Exton, und anschliessend ins naechste Dorf, Warnford. Das kannten wir zwar, aber jemand hatte uns einen Spielplatz empfohlen, der uns immer entgangen war. Der entpuppte sich tatsaechlich als aussergewoehnlich gut angelegt. Auf einer grossen Wiese direkt am Bach, darueber viele schattenspendende Baeume. Dazu Klettergerueste, ein Walnussbaum und sogar ein paar Weinreben.
Otto spielte da richtig schoen, war viel im (knoecheltiefen) Wasser, und spielte sogar mit einigen aelteren Kindern, die ihn auch mitmachen liessen.
Mir
ging es nach diesem Tag richtig gut. Zum einen macht es mir einen
Riesenspass endlich
einmal richtig Zeit mit Otto zu haben, und frei den ganzen Tag durchs
Land fahren zu koennen. Und insbesondere, wenn wir dabaie systematisch
neue Sachen entdecken koennen. Ein bisschen wie mein altes Leben.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen