Das Schwimmen am Samstag Vormittag war wieder richtig schoen. Otto mag seinen Sport im Moment. Dann war ich mit Sebbi einkaufen. Er will jetzt immer seinen eigenen Wagen, und das ist sehr suess, aber er passt auch nicht auf wo er hinrennt und was er einpacken soll.
Nachmittags kam unser Freund Andrew zu uns. Dann wollte Otto Rad fahren. Am Ende sind wir durch zwei Parks gefahren; Otto war total fertig und lief dann mit Mami nach Hause, waehrend wir Sebbi uebernahmen. Wir tauschen immer nur Kinder aus.
Sonntag vormittag uebte Ellie mit einer Freundin fuer einen Tanzauftritt und ich nahm die Jungs an den Strand. Das funktioniert dank Bollerwagen und der derzeitigen Beliebtheit des Klettergeruests am Strand Cafe sehr gut. Wobei Sebbi eigentlich selber laufen will und am liebsten noch den Wagen zieht. Nachmittags haben wir auf meinen Vatertagswunsch hin ein Picknick auf einem Huegel in den South Downs gemacht. Sebbi hat grosses Interesse an den Wiesen, den Marienkaefer auf Brennnesseln und Schafswolle im Gras gezeigt. Und gerade als wir weiterfahren wollten, wollte Otto auf einem umgestuerzten Baum klettern und die Kaefer unter der Borke entdecken. Das ploetzliche Interesse an der Natur wollte ich auch nicht abwuergen. Anschliessend fuhren wir noch kurz zu St Huberts, wo ich Oma zum Geburtstag anrief.
Sebbi
beeindruckt mich mit seiner Motorik. Mir war schon lange aufgefallen, wie selbstbewusst er auf dem Spieplatz Leitern klettert. In letzter Zeit haengt er sich mit seinen kleinen dicken Aermchen an Stangen und zeigt wie stark er ist. Sein besondere Freude ist Rennen; oft will er das sogar lieber als im Bollerwagen fahren. Im Gegensatz zu Otto. Und Sebbis Sprache ist besonders gut. Das wurde uns vor kurzem auch von der Kita bestaetigt.
Otto
hatte
einen Wandertag auf ein gartenbauliches Projekt bei Emsworth, wo
Kindern gezeigt wird, wie man Essen anbaut und wie man sich gesund
ernaehrt. Aber wichtiger war, ob er mit seinem besten Freund im Bus
sitzen konnte.
Seit einigen Tagen arbeiten wir abends an Mathe-Spielen aus der Schule. Bisher mag Otto Mathe am wenigsten, was mich durchaus traurig macht. Aber bei den Spielen ist er sowohl motiviert als auch gut. Sogar meine Trickfragen beantwortet er richtig. Er kann auch gut lesen und sein Schreiben wird besser.
Ellie und ich haben das erste Mal geplant, wer wann fuer Ottos Sommerferien frei nimmt. Unglaublich schwierig; eigentlich unmoeglich. Und dann mussten beide Chefs noch zustimmen - und in beiden Teams sind viele Eltern mit Kindern im gleichen Alter. Der Gedanke, dass jetzt 13 Jahre machen zu muessen.
Johannes
meine Pflanzen enttaeuschen mich. Kuerzlich wurde meine Kartoffel von Blattlaeusen befallen, und fiel dann um. Also wollte ich wenigstens sehen, ob sie Fruechte getragen hat - eine kleine Kartoffel fand ich in der Erde. Dabei hatte sie so lange so gut ausgesehen. Ich habe dann gleich fuenf neue gepflanzt, die schon zu lange in der Kueche gelegen hatten und stark keimten. Neuer Versuch. Eine Schnecke hat die letzten drei ueberlebenden Korianderpflanzen gefressen. Dafuer sind die Radieschenblaetter riesig, die Linsen daneben spriessen, und die Bohne hat trotz aller Rueckschlage einige Fruechte. Und im Basilikumtopf wagen sich jetzt doch noch drei kleine Pflaenzchen aus der Erde, die wirklich fantastisch riechen. Die schoenen, erstgepflanzten Erbsen dagegen haben sich nie von Katzen und Schnecken erholt.
Ich habe kurz eine Star Trek Novelle gelesen, und habe diese Woche Lust wieder etwas Linux zu lernen. Mein Wohlbefinden ist ansonsten durchwachsen. Weder privat noch auf der Arbeit fuehle ich Bewegung oder Fortschritt. Ich hatte einige triste Abende.
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| Wiese vor der Hubertuskapelle |

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