Samstag
... fuhren wir etwas drei Stunden nach Kent. Ich fand das schwierig, als Sebastian irgendwie die Nase voll hatte vom Auto. Wir haben eine schoene kleine Pause auf einer Dorfwiese gemacht, und ich bin mit Otto rennen gegangen.
Wir fuhren erst zu Ellies Mutter, deren Haus ich zum ersten Mal sah. Schwester Amber war auch gekommen. Urspruenglich hatten wir zu ihr fahren sollen, aber das war uns einfach zuviel Fahrerei gewesen. Wir haben im Garten gegessen, und Geschenke wurden ausgetauscht. Wirklich ausruhen konnte ich mich aber trotzdem nicht; man muss immer hinter den Kindern her sein.
Unser Quartier lag nur 20 Minuten weiter. Ein Bauernhof auf einem Weinberg hat eine alte Scheune in Ferienwohnung umgebaut. Der Blick aus dem Wohnzimmer oeffnete sich nach der Terasse in das Flusstal der Rother. Einen kurzen Fussweg entfernt steht da unten die Burg Bodiam. Wein, Baeume voller Laub. Eine grosse, eingezaeunte Wiese mit Spielgeraeten. Eine Pferdekoppel. Ich hab soviel wie moeglich draussen verbracht. Die vollen Baeume machen mich besonders gluecklich. Irgendwas in der Bewegung der Laubkronen im Wind und ihr Rauschen dazu, dass man ohne den Autolaerm von Portsmouth auch viel besser hoert. Wir bedauern sehr, dass die Kinder das nicht jeden Tag haben koennen.
Sonntag
Montag
Sebastian
- hat sich an Pferde gewoehnt. Erst vor einigen Wochen hatte er eins in Droxford kennen gelernt, und am ersten Tag in Kent noch Angst gehabt. Aber am dritten wollte er von selbst zur Koppel und es sich naeher angucken.
- heult in den letzten Tagen nicht mehr wenn ich ihn an der Kita uebergebe
Otto
- hat die Tage auf dem Land und bei der Familie deutlich genossen. Er war nach unserer Rueckkehr in sehr guter Stimmung.
- hat viel mehr Zeit draussen verbracht als gewoehnlich und fand das toll. Besonders gerne ist er auf einer Reihe Reifen auf dem Spielplatz balanciert. Haetten wir nur sowas bei uns, er waere staendig draussen.
- abends haben wir immer das "Rennspiel" gespielt, ein einfaches Wuerfelspiel, aber eben mit Autos. Eines Abends sassen wir dabei auf der Terasse, als ploetzlich aus dem Tal ein Heissluftballon aufstieg
- hat sich scheinbar vollkommen an die Kita gewoehnt. Ist zwar schwer aus der Tuer zu kriegen, aber wenn wir erstmal unterwegs sind, macht er keine Probleme. Schade, dass er sich bald an den naechsten Ort gewoehnen muss.


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