Sonntag, 11. Juli 2021

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Mein Geburtstag begann mit einem extravaganten Frühstück, wie vor einem Jahr. Ich hatte mal erwähnt, wie gern ich mal ein richtiges Hotelfrühstück hätte, ohne eigene Mühe, mit allem Drum und Dran. Und das ist immer noch so. Normalerweise besteht mein Frühstück momentan aus einer Scheibe Brotwährend der Computer hochfährt. Also, Brötchen, Croissants, Aufschnitt, Kaffee, und eine Sachertorte, von einem österreischen Bäcker in London geliefert.

Geschenke:
  • ein Drache (Otto mag Drachen; sein Vater spricht immer davon ihn im Herbst auf den Butsel-Hügel zu nehmen)
  • John Kempfers Buch "Warum Deutschland es besser macht" (kürzlich auch auf Deutsch erschienen)
  • Souveniers aus Rostock, Templin und Nordhausen
Ellie und ich hatten beiden den Tag freigenommen. Mittags brachten wir Otto zur Tagesmutti und fuhren dann in die South Downs, den Fluss Meon entlang, zum Shoe Inn in Exton, wo wir einen Mittagstisch im Garten am Fluss reserviert hatten. Anschließend haben wir in verschiedenen grünen Orten Halt gemacht. Der Wanderweg auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke, eine alte Kirche an einem Weizenfeld, die Mühle in Droxford.
Ich habe diesen Tag sehr genossen. Die letzten Wochen haben mich erschöpft und es war gut frei zu haben und in der Natur zu sein. Am besten, und am unerwartetsten, war es Zeit füreinander zu haben. Erst da habe ich gemerkt wie selten wir uns heute gegenseitig unsere volle Aufmerksamkeit schenken können. Aus einem guten Grund. Trotzdem schade.

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