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| Die gegenüberliegende Seite steht unter Denkmalschutz, weil sie ein Stadionarchitekturspezialist 1909 gebaut hat. |
Freitag, 28. Dezember 2018
Fußball
Am 8. Dezember habe ich endlich das Fußballstadion von Portsmouth kennengelernt. Letztes Jahr war ich ja mit Papa bei einem Spiel in Southampton gewesen und hatte den lokalen Verein schon immer mal sehen wollen. Von Kollegen und aus dem Stadtbild hatte ich einen positiven Eindruck des Publikums bekommen, und wenn der Wind richtig steht, hört man an Spieltagen sehr ordentlich Gesänge. Portsmouth hat sich in den letzten Jahren sehr gut erholt. Vor vielen Jahren aus der Oberliga abgestiegen, stiegen sie vor meiner Zeit in die dritte Liga auf (Ellie erzählt, wie damals die ganze Stadt feierte) und haben sich diese Saison bereits den Aufstieg in die zweite gesichert. Gute Stimmung also. Ellie ist auch mitgekommen, obwohl sie sich auch wenig für Fußball interessiert.Ein fußballinteressierter Freund hat Karten organisiert. Seitdem geburtenschwache Jahrgänge ins Studentenalter gekommen sind, sponsort die Uni den Fußballverein, um unter jungen Leuten zu werben - und Unimitarbeiter kriegen Kartenrabatt. Also waren wir zu dritt, dass allein fand ich schon gut, weil ich seit Mathieus Wegzug immer noch keinen echten Freundenkreis hier habe. Wie wir später erfuhren, waren diverse Freunde auch im Stadion. Das hat mir auch gefallen, weil es noch relativ klein ist und nahbarer wirkt als die großen Arenen. Tradition steckt auch drin: ein Flügel steht unter Denkmalschutz. Und man spürt die Geschichte des Vereins in einer Hafenstadt: vor der Partie wurde die "Hornpipe" gespielt, eine traditioneller britischerr Seemannstanz, über den man sich auf jeden Fall informieren sollte - offenbar hat ihn Händel in seine Wassermusik gesteckt. Und dazu trug man ein Plakat mit der Zeichnung eines Matrosen um das Rund, das ich schon oftmal gesehen hatte; offensichtlich hat es einen lokalen Hintergrund. Das Spiel wurde souverän gewonnen.
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