Sonntag, 21. Oktober 2018

Weiter im Programm

Nach meiner Rückkehr nach England gab es einen kurzen Tag Ausruhen auf der Arbeit, dann sind wir Samstag nach London gefahren. In der National Porträtgallerie gab es eine Ausstellung über den Einfluss von Micheal Jackson auf die Kunst. Das heißt nicht Kunst über ihn, sondern wie Künstler ihn oder das wofür er stand für ihre Aussage nutzten. Das ging natürlich von Ellie aus, die im Gegensatz zu mir ein großer Fan ist. War ganz gut. Ich habe ja keinen großen Zugang zu moderner Kunst, aber ab und zu spricht einen doch etwas an (z.B. Jacksons Reiterporträt in der Pose von König Philipp II. von Spanien - hätte ich auch gerne) oder ein Gedanke der Beschreibungen hält interessante Gedanken (z.B. seine Rolle für Schwarze in den 70ern und 80ern).

Nachtrag
Ich war vor dem Heimaturluab nicht mehr dazu gekommen, über Papas Besuch zu schreiben. Also: wir haben ihm den Hafen von Bosham gezeigt, wo ich diesen Sommer viel unterwegs gewesen war. Wir haben einen neuen Pub mit schöner Aussicht aufs Wasser als auch bis nach Portsmouth gefunden und haben endlich mal das Dorf Southwick besucht. Das hat mich seit 6 Jahren interessiert, weil im dortigen Herrenhaus das allierte Hauptquartier während der Invasion in der Normandie lag. Die Räume wurden meines Wissens erhalten und können besucht werden, aber nur selten, denn es gehört immer noch dem Verteidigungsministerium. Der Ort selbst war wie erwartet klein und schön, mit vielen alten Häuschen, einen richtigen Dorfladen und zwei alten Pubs, einer davon damals die inoffizielle Offiziersmesse.
In Portsmouth selbst waren wir zweimal in der Altstadt, die ich bei Muttis letztem Besuch selbst neu entdeckt hatte. Wir haben auch zwei Restaurants getestet. Ergebnis: ich schmecke sowieso keinen Unterschied zwischen gut und schlecht. Nur reichlich muss es sein.

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