Sonntag, 9. Juli 2017

21. Juni - Falscher Mohn ist noch schöner

Ab 21. Juni bin ich zurück in England. Und erst Anfang Juli komme ich zum Nachtragen! Unter anderem sind da nachstehend einige fotografische Eindrücke aus Rostock, Frankfurt und der Uckermark. Parallel habe ich mir aus Rostock eine Reihe großformatiger Fotos mitgenommen, die mich an zu Hause erinnern sollen, sobald ich in unserem Haus Dinge an die Wand hängen darf. Ein Bild des Rostocker Stadthafens zur Hansesail hängt bereits auf der Arbeit.

Zwischen den Seen und Feldern der Uckermark sind mir einige weitere Dinge bewusst geworden, die es in England nicht gibt:
1. Störche
2. ein Wort für Freibad (gibt ja kaum Binnengewässer, und wenn sind die privat)
3. Bohnenkraut

Bei uns so normal, dass ich gar nicht weiß, warum mir das nicht früher aufgefallen ist.

Nach vielen Mühen habe ich Gullivers Reisen ausgelesen, samt Kommentar und Glossar. Als nächstes steht Christopher Clarks Buch "Preussen" auf dem Programm. Das habe ich zum 22. Geburtstag in Wernigerode bekommen, aber erst viele Jahre später angefangen, nachdem Das Erbe Roms mein Interesse an weniger spektakulären Aspekten von Geschichte geweckt hatte. Die letzten Jahre habe ich auf Besuchen in Deutschland die erste Hälfte geschafft. Jetzt will ich mir das englische Original aus der Bibliothek holen um den Rest zu schaffen.


Mohn und Kornblumen und dahinter die Türme Rostock. Ein Blick von Sildemow.


Ein Mohnfeld bei Schwedt. 2017 war wohl besonders gut für Mohnblumen - Brandenburg und Mecklenburg waren voll davon.






Bei der Gelegenheit habe ich ein Bildbearbeitungsprogramm ausprobiert, an dem Friedemann in seiner ersten Arbeit lange gearbeitet hatte. Vorher...


...und nachher.


Einer der markanten Blicke seit meiner Kindheit: aus dem Frankfurter Kinderzimmer auf die Oderwiesen.

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