Wir traten zusammen mit zwei anderen Chören und einen ziemlich guten regionalen Orchester auf. Die Musik ist natürlich wunderschön zu singen, aber ein volles Haus macht noch mal einen schwer zu erklärenden Unterschied. Insbesondere, als beim Hallelujah-Chorus das Publikum wieder aufstand - man hält sich für zu rational, aber dann ist es doch ein erhebendes Gefühl.
Da es offiziell auch ein Forschungsprojekt war (wie reagieren die Leute heute auf die Sperenzchen der Diva; merken sie die Referenzen), wurde das ganze auch gefilmt, und es gab eine Umfrage. Den Film kriege ich nicht, aber ich bemühe mich um eine Audioaufnahme. Darauf wäre auch der Moment festgehalten, als unser Dirigent den Chor zur falschen Zeit einbrachte und wir ein Stück nochmal anfangen mussten.
Zu gegebenem Anlass war auch Ellies Vater und seine Frau im Publikum. Sie fuhren am nächsten Tag, Ellie und ich fuhren nach dem gemeinsamen Frühstück ins Grüne. Unser eigentliches Ziel war vollgeparkt, sodass wir am Ende einen weiteren Besitz des National Trust besuchten, diesmal Hinton Ampner. Ins Haus sind wir nicht gegangen, weil uns der Sinn nach Laufen stand, aber die Parkanlagen bieten genug, und sind auch alleine ausreichend teuer. Ich suche weiterhin nach dem echten Frühling, aber die Wochenenden sind durchweg grau. Nur einmal pro Arbeitswoche neckt einen ein richtig schöner Tag vor dem Fenster.
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| Konzertposter. Über dem "i" ist das Stadtwappen von Portsmouth. Der Stern entspricht dem Motto "Des Himmels Licht, unser Wegweiser", ein Bezug auf die nautische Tradition. |


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