Montag, 27. Juli 2015

02.07.2015 - Friedemann

Friedemanns Firma nimmt ihre Mitarbeiter jährlich auf einen Ausflug, diesmal nach Schottland. Danach kam er zu mir. Das war der Anfang von zwei Wochen, ja eines ganzen Sommers von Besuchen. Denn kurz nach Friedemann würde Papa kommen und Ende August Mutti und Rieke.
Friedemanns letzter Besuch war im November 2012, also der erste, der zu mir nach Portsmouth kam. Leider hatte er sich diesmal auf dem Weg eine schwere Erkaeltung eingefangen, wegen der er zwei Tage im Bett lag und den Rest der Zeit nicht viel machen konnte. Dabei war das Wetter gerade ihm zu Ehren ein paar Tage richtig gut.

Kayak
Samstag konnten wir noch was unternehmen. Ellie war das Wochenende nämlich auf einem Bauchtanzlehrgang und ich fand es wirklich toll, einmal einen Deutschen dazu haben. Mit Friedemann konnte ich nämlich endlich ein Kayak ausleihen, das wäre mit Ellie schwierig (zu nass, zu kalt). Bootfahren ist seit dem letzten Sommer mein Steckenpferd, am liebsten würde ich eine richtige Kayaktour auf einem Fluss machen, wie 2006 in Polen. In Portsmouth kann man sich auch Kayaks ausleihen, wenn auch nur in einer Meeresbucht, in der die Fahrt natürlich nicht so abwechslungsreich ist wie auf einem Fluss. Fotos unten. Danach haben wir es dank Fahrrädern noch zum Sonntagskonzert geschafft (das wäre mit Ellie auch schwierig, Fahrräder sind gefährlich) sowie in einige Kneipen und noch einmal schwimmen. Dann schon spürte er die Erkältung.
Darum war er am Sonntag darauf nicht wirklich verfügbar, aber dafür kam Kalina, denn es war das jährliche Sommersalsakonzert. Friedemann ist bald nach Hause schlafen gegangen, Kalina und ich hatten richtig Spaß.

Brighton
Mit Ellie sind wir einmal abends am Meer grillen gegangen, und den vorletzten Tag habe ich mir frei genommen und habe Friedemann Brighton gezeigt. Ellie fuhr dort auf eine Konferenz und wir begleiteten sie auf dem Weg. Zur Erinnerung, in Brighton war ich mit 16 für drei Wochen und es hatte zwar nicht sprachlich doch persönlich für mich wichtige Konsequenzen, über die ich mich viel mit Friedemann unterhielt. Davon abgesehen ist Brighton ja vor allem für seinen Strand, die Seebrücke und einen Palast bekannt (und das Nachtleben, aber wir waren ja nur den Tag da), Ich muss mit 16 drin gewesen sein, hatte aber keinerlei Erinnerung, weshalb wir mal reingingen. Der war vom späteren Georg IV. erbaut, einem bekannten Halodri auf dem Thron, der sich einen extravaganzen Partypalast erbauten ließ, außen pseudo-indisch und innen pseudo-chinesisch.

Aktion Echte Männer.





Schließlich sind wir immer noch jung!



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