Heute hatte ich einen besonders schoenen Tag mit Otto. Gleich morgens wollte er zu den Hilsea Lines fahren, einem Waldstreifen entlang des Kanals, der die Grenze zwischen Portsmouth und dem Festland bildet, und der sehr viel lohnender geworden ist, seitdem wir Kinder haben. Dort angekommen, fanden wir die woechentliche "Waldschule" fuer Kinder vor, die wir in der Vergangenheit ein paarmal besucht hatten. Dort buchte ich spontan einen Platz fuer eine weitere Veranstaltung am Nachmittag. Aber erstmal fuetterten wir Enten und Otto steckte seine Gummistiefel ins Wasser am Ufer. Es war der erste richtige Fruehlingstag, die Voegel sangen laut in den efeubedeckten Baeumen und ueberall waren Knospen. Spaeter kam die Sonne raus und es wurde richtig warm. Dann wollte Otto noch in einen nahgelegten Park mit Kleintieren und einem Spielplatz, und weil die Zeit zu knapp wurde um nach Hause zu fahren, assen wir in einem Cafe Mittag. Die Veranstaltung am Nachmittag war dann mehr fuer kleinere Kinder ausgelegt; noch denke ich gar nicht an so eine Moeglichkeit. Es ist einfach komisch, wie aus dem unlesbaren Baby ein Wesen geworden ist, dass nachdenkt und sich ausdrueckt. Aber Otto war trotzdem zufrieden, in Haengematten zu liegen und insbesondere, als man ihm zeigte, wie man mit zwei Metallstangen Feuer macht.
Als wir nach Hause fuhren, war das Wetter so schoen, dass wir Ellie und Sebbi in einem nahen Park trafen. Wir brachten neue Sachen fuer Sebbi, der sich in Pfuetzen total eingesaut hatte. Ich blieb noch etwas laenger mit Otto da, der mit seinem Roller noch bei den Halfpipes ueben wollte. Er war klar beeindruckt von den anderen Leuten da, und versteht natuerlich nicht, wielange die fuer ihre Kunststuecke geuebt haben.
Insgesamt war Otto acht Stunden draussen koerperlich aktiv gewesen. Das hat er problemlos weggesteckt und beweist mir wieder, wieviel mehr er eigentlich draussen rennen sollte. Zweitens hat es auch mir richtig gut getan, einen ganzen Tag lang unterwegs zu sein. Ein bisschen wie frueher, und es war gut. Und drittens war es gut, Ottos Neugier und Tatendrang zu sehen.




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