Samstag habe ich Otto soviel wie moeglich rausgenommen um ihn auszupowern. Das war groesstenteils Pflicht, aber abends waren wir am Meer, das war schoen.
Sonntag sind wir ins Umwelt Zentrum gefahren. Endlich habe ich mal richtig mit meinen Kindern im Wald gespielt. Sebastian ist ueber das Gras gekrabbelt, zu jeder verfuegbaren Grillschale mit Asche und Dreck. Mit Otto habe ich Ball gespielt und zukuenftige Wochenenden in der Jurte ausgemalt. Und wir haben ein Kaninchen gesehen.
Montag Nachmittag wurde Ellie krank und alles brach dementsprechend zusammen. Ich habe die Kinder uebernommen; Arbeit fiel mal wieder aus. Es zeigte sich wieder, dass meine Nerven solche ploetzlichen Belastungen nicht aushalten. Ich hatte keine Ideen, was ich mit den Kindern machen sollte. Otto habe ich vor allem vor Fernseher und Tablet abgestellt.
Als Ellie sich Dienstag Nachmittag erholte, habe ich Otto deshalb mehrere Stunden rausgeschleppt. Erst auf den Spielplatz, dann mit dem Rad den ganzen Weg ans Meer. Das war schoen: wir haben Broetchen gemampft und danach konnte er noch auf das Klettergeruest am Cafe, das abends ganz leer war. Er war danach auch ganz platt - aber er hat es geschafft. Bestaetigt mir nur wieder, wieviel Sport er eigentlich braeuchte.
Sebastian
- ... kommuniziert erkennbar. Mit dem Finger zeigt er auf die Objekte seiner Begierde und sagt "da, da!"
- ich merke auch, dass er grundlegende Sprache versteht. Sage ich "Meer", "Wasser" und "Steine" macht er mit seiner Hand Wurfbewegungen
- laut Ellie hat er auch mal "Wasserhahn" nachgesprochen ("tap")
- ... soll Ende Juni in die Kita gehen. Das wird ein Drama.
- ... muss ich momentan fast immer tragen. Im Haus schnappt er sich entweder gefaehrliche Sachen, oder heult rum, dass ich ihn zu Bildern an der Wand oder zum Kuechenschrank hochhalte. Also gehe ich mit ihm soviel wie moeglich raus. Zum Glueck mag er das Meer. Doch auch da muss ich ihn entweder von Strauch zu Strauch tragen, oder ihn am Wasser hochhalten, damit er Steine werfen kann.
Otto
- ... ist momentan "normal". Was auch immer ihm letzte Woche durch den Kopf ging war nach zwei Tagen vorbei
- aber er spielt viel zu viel Tablet und viel zu wenig draussen
- ich zeige ihm abends weniger Maus-Videos und lese laengere Geschichten vor. Zu meiner besondered Freude kam "Der reichste Spatz der Welt" sehr gut an. Der Illustrationen erinnern mich sehr an Otto selbst.



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