Sonntag, 23. Oktober 2016

Junge Menschen stilsicher in schöner Umgebung

Kalina hat mich unerwartet einen Tag in Portsmouth besucht. Da wir einen ausgesprochen schönen Herbst haben, sind wir spontan auf die Isle of Wight übergesetzt. Wir haben die Autofähre genommen, die besonders lange auf dem Wasser ist und nur einen kurzen Fußweg von Abtei Quarr anlandet. Herbstfarben, rote Eichhörnchen (die Isle of Wight ist einer letzten Orte, wo sie nicht durch die Grauen ausgerottet wurden), nur wenig Laufen. Zurück auf dem Festland habe ich Kalina einen neu hergerichteten Platz in der Hafenaltstadt gezeigt, wo in die alte Seemauer Kunststudios und ein Cafe gebaut worden sind. In letzterem haben wir auf der Außenterrasse direkt an der Hafeneinfahrt gesessen, so dicht an Schiffsverkehr und Waterkant, dass ein Schild die Flutzeiten aufführt, weil man nämlich durchaus nass werden kann. Ich habe wirklich Glück, dass man hier seit meiner Ankunft verstanden hat, dass man am Wasser Gastronomie bauen sollte. Und ich habe mir gedacht, wie ich früher immer Leute beneidet habe, die sowas jeden Tag machen. Eigentlich hatte ich dieses Wochenende viel schaffen wollen, aber nach Kalinas Abfahrt bin ich direkt zurück an den Strand gegangen und habe mich wie die anderen Leute dort in die Sonne gelegt. Noch einmal Juli.

Horazio die Tudor-Schildkröte. Selbst bemalt beim Töpfer. Ich bin ziemlich stolz auf ihn.


Nachtrag: mit Mutti und Ellie auf der Isle of Wight, August 2016

Man würde nicht denken, dass dieses Foto eine Stunde...
...nach diesem und...

...eine Stunde vor diesem gemacht wurde.

Garten von Mottistone. Ellies Problem mit diesem Bild: ihr Kinn.



Schilder halten keinen Brandenburger vom Wandern ab. 

Ellie findet, zum Erwachsensein gehört das eigene Auto. Ich beweise, dass zumindest der Kehrschluss nicht stimmt.

Sommerfrühstück in Southsea.


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