Etwas Theater gab es auch. Zur Umstellung auf Sommerzeit wurden in der ganzen Stadt Veranstaltungen organisiert. Ich sah mir mit Ellie ein Stueck ueber Angst an, bei dem wir in kleinen Gruppen durch den verwuesteten dritten Stock der oeffentlichen Bibliothek gefuehrt wurden. Das war fuer Studententheater ziemlich gut - vor allem, wenn sonst in Portsmouth ohnehin kein Theater stattfindet.
Am 4. April bin ich wieder auf die große, halbjährliche Salsaparty im großen Spinnaker-Turm im Hafen gegangen. Diesmal ist dafür auch Kalina in einem wundervollen neuen Kleid aus Southampton gekommen. Mir blieben am Ende kaum noch Beine zum Laufen. Kalina blieb eine Nacht und lernte vor ihrer Abreise am nächsten Tag noch Ellie und unser Lieblingscafe mit Lieblingsteehund kennen. Am Abend sah ich mit Ellie die Bücherdiebin, die mir nach nicht allzu hohen Erwartungen sehr gefallen hat. Das wurde im Kino Nummer 6 gezeigt, der alternativen Lichtspielhaus der Haus, neben der Filmgesellschaft, die ich im letzten Jahr regelmäßig besucht hatte. Mathieu geht doch regelmäßig hin, ich hatte es bisher nicht geschafft.
Der erste Tangoauftritt ist am 26. April und die Nähe macht sich bemerkbar: die Proben dominieren jedes Wochenende. Am 6. April hatten wir die erste Technikprobe, die dauerte fünf Stunden. Zwei meiner vier Choreographien wurden wieder gestrichen, dafür habe ich einige kurze schauspielerische Auftritte, die mir großen Spaß machen. Trotzdem warten alle nur darauf, wieder Wochenenden zur eigenen Verfügung zu haben.
Das Meer hat sich auch mal wieder in Erinnerung gerufen, als eine gerade in die Region gezogene neue, spanische Kollegin an einem schoenen Tag zum ersten Mal Portsmouth besuchte und Ellie und ich ihr die besseren Stellen der Promenade zeigten.
Und neben dem ganzen Spass kann ich jetzt mitteilen, dass meine neue Arbeitsstelle das Bevoelkerungsforschungteam sein wird. Was genau ich da mache, stellt sich erst spaeter heraus. Arbeitsbeginn soll der 14. April sein, aber ich zweifle, dass ich bis dahin aus meinem Team rauskomme, es gibt noch zu viel zu tun.
| Mit der Spanierin besuchten wir auch den japanischen Garten. |
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